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Ablauf und Inhalte unserer Yogalehrer Ausbildung

Viele Menschen, die sich für eine Yogalehrer Ausbildung interessieren, stellen sich zunächst eine ganz praktische Frage:
Wie läuft eine Yogalehrer Ausbildung eigentlich ab und welche Inhalte werden vermittelt?

Aus unserer Erfahrung ist eine Yogalehrer Ausbildung weit mehr als eine Sammlung einzelner Themen oder Unterrichtseinheiten. Sie ist ein Weg, der sich über mehrere Monate entwickelt und auf dem Praxis, Wissen und persönliche Erfahrung Schritt für Schritt zusammenkommen.

Unsere 200h Yogalehrer Ausbildung ist deshalb bewusst in mehrere Ausbildungsabschnitte aufgebaut. Dieser Aufbau ermöglicht es, Yoga nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern über einen längeren Zeitraum hinweg zu erleben und zu vertiefen.

Die Ausbildung besteht aus sieben Modulen, die aufeinander aufbauen und verschiedene Bereiche des Yoga miteinander verbinden. Zusätzlich gehört eine Intensivwoche mit sieben Tagen gemeinsamer Praxis und Ausbildung zum Weg der Ausbildung.

Zwischen den Ausbildungswochenenden bleibt bewusst Zeit für Integration, Praxis und persönliche Entwicklung.

Unsere Yogalehrer Ausbildung kannst du sowohl in Thüringen als auch in Innsbruck / Tirol absolvieren, beide Ausbildungen folgen dem gleichen Ausbildungsweg und orientieren sich an internationalen Standards.

Hast Du Fragen zu Inhalten oder dem Ablauf? Kontaktiere uns für ein persönliches Gespräch:

Der Weg durch die sieben Module der Yogalehrer Ausbildung

Der Aufbau unserer Yogalehrer Ausbildung folgt einem klaren Weg. Zu Beginn steht das Fundament der eigenen Praxis, darauf aufbauend vertiefen sich Verständnis, Anatomie, Philosophie und Unterrichtsmethodik.

Mit jedem Modul erweitert sich der Blick auf Yoga und auf die Rolle des Yogalehrers.

Modul 1 – Das Fundament der Yogapraxis

Im ersten Modul beginnt die Ausbildung mit den grundlegenden Elementen des Yoga. Die Teilnehmer lernen den Aufbau der Ausbildung kennen und schaffen eine gemeinsame Basis für die kommenden Monate.

Ein besonderer Fokus liegt auf den klassischen Bewegungsabfolgen des Yoga, insbesondere auf den Sonnengrüßen (Surya Namaskar) und stabilisierenden Stehhaltungen.

Parallel dazu beginnt die Beschäftigung mit zentralen yogischen Konzepten wie der Bedeutung des Atems, der Arbeit mit Bandhas und den ersten Grundlagen der Yoga-Philosophie.

Dieses Modul schafft die Grundlage für die weitere Entwicklung der Praxis und für das Verständnis der yogischen Tradition.

Modul 2 – Kraft, Energie und philosophische Wurzeln

Im zweiten Modul verbindet sich die körperliche Praxis zunehmend mit den energetischen und philosophischen Aspekten des Yoga.

Die Teilnehmer vertiefen ihre Praxis in Stützhaltungen und Rückbeugen und lernen gleichzeitig grundlegende anatomische Zusammenhänge kennen.

Parallel dazu werden traditionelle Konzepte des Yoga eingeführt, wie zum Beispiel das Chakra-System, Mudras und weitere energetische Aspekte der Praxis.

Auch die philosophische Grundlage des Yoga wird hier intensiver betrachtet. Texte wie die Bhagavad Gita eröffnen einen ersten Zugang zu den geistigen Wurzeln der Yogatradition.

Zusätzlich entsteht ein erster Einblick in die Grundlagen des Ayurveda, der traditionellen indischen Gesundheitslehre.

Modul 3 – Anatomie, Meditation und innere Ruhe

Im dritten Modul vertieft sich das Verständnis für den Körper und den Atem.

Ein besonderer Fokus liegt auf der funktionalen Anatomie der Wirbelsäule, der Atmung und der stabilisierenden Kraft des Beckens.

Gleichzeitig rückt die mentale Dimension des Yoga stärker in den Mittelpunkt. Meditation, Mantra-Arbeit und Atemtechniken werden weiter vertieft.

Viele Teilnehmer erleben in diesem Abschnitt der Ausbildung erstmals bewusst, wie Yoga auch als Werkzeug für Stressregulation, mentale Ruhe und Konzentration wirken kann.

Modul 4 – Yoga für unterschiedliche Lebensphasen

In diesem Modul erweitert sich der Blick deutlich. Yoga wird nicht nur als persönliche Praxis betrachtet, sondern auch als Methode, die auf unterschiedliche Lebenssituationen angepasst werden kann.

Die Teilnehmer lernen, wie Yoga beispielsweise für verschiedene Zielgruppen angepasst werden kann.

Dazu gehören unter anderem:

  • Yoga in der Schwangerschaft

  • Yoga für Kinder

  • Yoga für Menschen mit körperlichen Einschränkungen

  • regenerative Yogapraxis

Auch praktische Aspekte des Yogalehrer-Berufs werden in diesem Modul angesprochen. Dazu gehören grundlegende Themen wie die Sichtbarkeit von Yogaangeboten oder der Aufbau eigener Kurse.

Modul 5 – Regeneration und tiefe Entspannung

Das fünfte Modul widmet sich der ausgleichenden Seite des Yoga.

Vorbeugen, Yin Yoga und regenerative Praxisformen eröffnen neue Möglichkeiten, mit dem Körper und dem Atem zu arbeiten.

Parallel dazu vertiefen die Teilnehmer ihre Kenntnisse in Meditation, Entspannungstechniken und Atemarbeit.

Auch traditionelle yogische Reinigungstechniken sowie weitere philosophische Aspekte werden in diesem Modul eingeführt.

Viele Teilnehmer erleben diese Phase der Ausbildung als besonders intensiv, weil sie neue Zugänge zu Ruhe und Regeneration eröffnet.

Modul 6 – Dynamik, Flow und Unterrichtsmethodik

Mit zunehmender Erfahrung verändert sich auch die Praxis.

Im sechsten Modul lernen die Teilnehmer verschiedene Formen von Flow Yoga kennen und entwickeln ein besseres Verständnis dafür, wie Bewegungsabfolgen aufgebaut werden können.

Parallel dazu beginnt die intensive Beschäftigung mit der Methodik des Yogaunterrichts.

Teilnehmer lernen unter anderem:

  • wie Yogastunden aufgebaut werden

  • wie Sequenzen sinnvoll gestaltet werden

  • wie Inhalte verständlich vermittelt werden

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Arbeit mit der eigenen Stimme und Präsenz. Die Stimme eines Yogalehrers ist ein wichtiges Werkzeug, um eine Gruppe sicher durch eine Praxis zu begleiten.

Modul 7 – Die Kunst des Unterrichtens

Im letzten Modul werden alle Erfahrungen der Ausbildung zusammengeführt.

Die Teilnehmer vertiefen ihr Verständnis für verschiedene Yoga-Traditionen und entwickeln ihre Fähigkeit, Yogastunden strukturiert aufzubauen.

Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die praktische Unterrichtserfahrung.

Hier entsteht die Möglichkeit, das Gelernte anzuwenden und eigene Yogastunden zu entwickeln.

Auch Themen wie Ethik, Verantwortung und die Rolle des Yogalehrers im Umgang mit Schülern werden in diesem Modul reflektiert.

Die Intensivwoche der Yogalehrer Ausbildung

Neben den sieben Modulen gehört auch eine Intensivwoche mit sieben Tagen gemeinsamer Praxis und Ausbildung zum Aufbau unserer Yogalehrer Ausbildung.

Diese Woche bildet einen besonderen Abschnitt innerhalb des Ausbildungsweges.

Während dieser Zeit entsteht die Möglichkeit, sich mehrere Tage hintereinander intensiv mit Yoga zu beschäftigen. Praxis, Meditation, Austausch und Studium verbinden sich hier zu einer besonders konzentrierten Phase der Ausbildung.

Viele Teilnehmer erleben diese Woche als eine sehr prägende Erfahrung, weil Yoga hier über mehrere Tage hinweg bewusst gelebt und erfahren wird.

Persönliche Begleitung während der gesamten Ausbildung

Ein wichtiger Bestandteil unserer Yogalehrer Ausbildung ist die persönliche Begleitung der Teilnehmer.

Die Ausbildung findet nicht nur während der Ausbildungswochenenden statt. Auch zwischen den einzelnen Modulen bleiben wir in Kontakt mit den Teilnehmern.

Zwischen den Ausbildungsblöcken entstehen oft Fragen, neue Erfahrungen oder Herausforderungen in der eigenen Praxis. Gerade in dieser Zeit ist uns der persönliche Austausch wichtig.

Deshalb begleiten wir unsere Teilnehmer auch zwischen den Ausbildungswochenenden und stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Unser eigenes Lehrwerk zur Yogalehrer Ausbildung

Ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer Yogalehrer Ausbildung ist unser eigenes Lehrwerk zur Yogalehrer Ausbildung, das wir über viele Jahre aus unserer praktischen Arbeit heraus entwickelt haben.

Während unserer Tätigkeit als Yogalehrer und Ausbilder ist immer wieder der Wunsch entstanden, die Inhalte der Ausbildung in einer klaren und zusammenhängenden Form festzuhalten. Aus dieser Erfahrung heraus ist eine vierbändige Lehrbuchreihe zur Yogalehrer Ausbildung entstanden.

Die Bücher begleiten die Ausbildung Schritt für Schritt und orientieren sich an den verschiedenen Ausbildungsabschnitten. Jeder Band vertieft zentrale Themen der Ausbildung und verbindet praktische Yogapraxis mit Hintergrundwissen aus Anatomie, Atemarbeit, Meditation und Yoga-Philosophie.

Das Lehrwerk besteht aus vier Bänden, die die verschiedenen Ausbildungsbereiche der Yogalehrer Ausbildung abdecken und den Teilnehmern ermöglichen, Inhalte auch zwischen den Ausbildungsmodulen zu vertiefen.

Unser Lehrwerk ist aus unserer eigenen Ausbildungspraxis entstanden und spiegelt genau die Themen wider, die wir im Laufe der Ausbildung gemeinsam mit den Teilnehmern erforschen.

Über Yogaleela – Tradition und lebendige Praxis

Der Name Yoga Leela steht für unsere Sicht auf Yoga. Er verbindet die Tiefe der traditionellen Yogalehren mit dem Begriff Leela, der im Sanskrit das spielerische, lebendige Entfalten des Lebens beschreibt.

Für uns bedeutet Yoga deshalb nicht nur eine Sammlung von Übungen oder Techniken. Yoga ist ein Weg, der sich im Leben entfaltet in der eigenen Praxis, im Verständnis der Tradition und in der Begegnung mit anderen Menschen.

In unserer Arbeit als Yogaschule verbinden wir diese beiden Aspekte: die Wurzeln der Yogatradition und eine lebendige, praxisnahe Vermittlung, die Menschen befähigt, Yoga verantwortungsvoll und zeitgemäß weiterzugeben.

Unser Ziel ist es, Yoga so zu unterrichten, dass es verständlich, sicher und gleichzeitig in seiner Tiefe erfahrbar bleibt.